Junges Demokratisches Forum
Das Junge Demokratische Forum (IDF - Ifjúsági Demokrata Fórum) ist die Jugendorganisation des Ungarischen Demokratischen Forums (Magyar Demokrata Fórum – MDF). Gegründet am 8. Juli 1989 war IDF die erste zu einer Partei gehörende aber organisatorisch doch autonome Jugendvereinigung nach der politischen Wende in Ungarn.
In den Jahren der Wende (1989/90) hatte eine Gruppe von Jugendlichen ihre Wünsche in die Tat umgesetzt, in dem sie eine christlich-konservative Organisation ins Leben gerufen haben. Sympathisierend mit dem MDF und seinen Ideen hatten sie den Ziel, die Jugend anzusprechen und damit sie einen möglichen Weg zu zeigen, bzw. sie mit Hilfe christlich-demokratischer Gedanken zu orientieren. Als Nahziel hatte IDF den Wunsch auf einer parlamentarischen Demokratie mit Mehrparteiensystem sowie einer Rechtsstaatlichkeit in Ungarn. Die damals geäußerte Fernziele wie die Förderung und Vertiefung des ungarischen kulturellen Bewusstseins, und das Formen einer christlich-demokratischen, für die Zukunft Ungarns engagierten Schicht, sind immer noch gültig und können als Wegweiser auch in dem 21. Jahrhundert fungieren.
Das IDF hält die Vertretung der Jugend, das Schützen der ungarischen und gesamteuropäischen Werte sowie die Unterstützung und Dialog mit ungarischen Jugendlichen aus den Nachbarstaaten für äußerst wichtig. Für diesen Zielen setzt sich das IDF aktiv ein mit Veranstalten von Konferenzen und Seminars über aktuelle sowie über theoretische Themen, wo auch die Partnerorganisationen aus der Karpaten-Region regelmäßig vertreten sind.
Heute hat das IDF schon hergebrachte Veranstaltungen wie das Sommerlager, die Herbstkonferenz oder die Weihnachtsparty wo sich die Mitglieder und Sympathisanten regelmäßig treffen können.
Organisatorisch wird das IDF auf die Ortsverbände aufgebaut. Zurzeit zählt die Vereinigung landesweit 75 Ortsverbände mit rund 3200 Mitgliedern. IDF ist in allen Universitätsstädten und Regiozentrums vertreten.
Als höchstes Entscheidungsorgan fungiert die jährliche Delegiertenversammlung, bzw. der Landesausschuss.
Der Landesvorstand besteht aus 10 Mitgliedern (1 Vorsitzender und 9 Vizevorsitzenden). In August 2006 hat nach zwei Jahre erfolgreichen Arbeit Vorsitzender Kornél Almássy abgedankt wegen seiner zeitaufwendigen Inanspruchnahme als Parlamentsmitglied. Zum neuen Vorsitzenden wurde Gábor Lasztovicza erwählt.
Das IDF nimmt auch in der Arbeit der MDF Fraktion im Parlament teil. Sachverständige des IDF arbeiten an verschiedenen Gesetzentwürfen des MDF mit. Ein erheblicher Teil der IDF-Mitglieder beteiligt sich an der Kommunalpolitik, einige von ihnen haben auch die Möglichkeit in Komitatsversammlungen mitzuarbeiten.
Auf europäischer Ebene ist das IDF Gründer und Mitglied der Jungen Europäischen Volkspartei (Youth of the European People's Party – YEPP). IDF hat in fast allen europäischen Ländern Partnerorganisationen. Besonders gute und aktive Partnerschaft pflegen wir mit der Jungen Union Deutschlands, mit CDJA (Niederlande), mit JongCD&V (Belgien), mit JCVP (Schweiz) und mit YFG (Irland).
Verantwortliche für internationale Beziehungen:
Sandor Szecsi
szecsi.sandor@idf.hu
Ivett Takács



